Wenn Platz knapp ist, braucht es clevere Lösungen. In einem aktuellen Projekt für die FutterAllianz Nordwest wurde in Garrel, Niedersachsen, eine klassische Fahrzeugwaage so weiterentwickelt, dass sie sowohl als eichfähige Verwiegung für LKWs dient als auch gleichzeitig von Güterzügen überfahren werden kann – ohne dabei selbst als Schienenwaage zu fungieren.
Hintergrund war die Reaktivierung der Bahnlinie Cloppenburg–Friesoythe, um den Rohwarentransport für die FutterAllianz Nordwest per Zug effizienter zu gestalten. Die baulichen Gegebenheiten ließen nur eine Lösung zu: eine kombinierte Nutzung derselben Fläche für Straße und Schiene. So entstand eine Fahrzeugwaage mit integrierten Schienen – konzipiert für die Verwiegung von LKWs und die Überfahrung durch Waggons zur Entladung in eine darunterliegende Annahmegosse.
Technisch stellte das Projekt hohe Anforderungen: Die Konstruktion musste die Stabilitätsvorgaben der Deutschen Bahn erfüllen und gleichzeitig eine eichfähige Verwiegung im LKW-Betrieb gewährleisten. Die Wägezellen wurden dafür so ausgelegt, dass sie auch bei punktuellen Überlastungen durch Waggons dauerhaft zuverlässig arbeiten.
„Mit der Lösung der WDW Waagen- und Dosiertechnik GmbH konnten wir alles vereinen – wenig Platz, zwei Verkehrsträger und trotzdem eine technisch saubere, langlebige Lösung. Für uns war das die perfekte Kombination.“ so Herr Burke, technischer Leiter des Projekts, FutterAllianz Nordwest
Das Ergebnis ist eine robuste, praxisnahe und zukunftsweisende Lösung für moderne Futtermittelwerke – mit klaren Vorteilen für Logistik, Prozesssicherheit und Flächennutzung.
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YouTube: https://youtu.be/VGlyeDWQBAs


